Herzlich willkommen!

Schwester Ursula Seebach, Oberin

Vom Festhalten zum Loslassen

Haben Sie schon einmal loslassen müssen, wo Sie gerne festgehalten hätten?

Diese Spannung zwischen Festhalten und Loslassen durchzieht unser ganzes Leben. Wie herausfordernd es sein kann, können wir am Trapezkünstler sehen. Seine Kunst in den Lüften unter dem hohen Zeltdach basiert auf einem ganz simplen Prinzip: Im richtigen Moment loslassen! Er kann das andere Trapez erst berühren, wenn er sein bisheriges loslässt. Als Zuschauer habe ich den Eindruck gewonnen, dass Trapezkünstler dies in einem ganz bestimmten Rhythmus tun. Immer wieder lassen die Artisten etwas hinter sich, um vor sich das andere Trapez zu ergreifen. Wenige Augenblicke danach müssen sie schon wieder loslassen. Sie bringen sich damit nicht in Gefahr, sondern es handelt sich  um ein perfektes Zusammenspiel. Problematisch wird es erst, wenn sich einer der Artisten weigert loszulassen.

Wer die Hände öffnet, um loszulassen, macht die Erfahrung, sicher aufgefangen und gehalten zu werden. Das klingt leichter, als es in der Praxis ist. Aber es gibt eine Aussage in unserer Bibel, die vertrauenswürdig ist:

„Gott spricht:
Ich lasse dich nicht fallen und verlasse dich nicht.“


Mit herzlichen Grüssen
aus dem Diakonissen-Mutterhaus St. Chrischona
Ihre
Ihre Schwester Ursula Seebach, Oberin

Dürfen wir etwas FÜR Sie tun?

Wir würden gerne für Sie beten!
Warum ist uns das Gebet so wichtig? Opens internal link in current windowHier ein paar Gedanken dazu.


MITeinander und FÜReinander
diakonisch-missionarisch handeln.

MIT Gott und MITeinander
FÜR Gott und FÜR die Menschen

– in diesem Spannungsfeld sehen wir unsere Sendung. Deshalb trägt unsere Zeitschrift auch den Namen „MIT & FÜR“!