Neema ya Mungu - Durch Gottes Hilfe

Annah, eine einheimische Pastorin in Kenia, hat dieses Projekt mit 30 Kindern begonnen. Dank der Unterstützung aus Deutschland, Österreich und der Schweiz werden heute – sowohl durch Einzelgaben als auch Patenschaften – schon etwa 600 Waisen betreut. Durch die gestellten Lebensmittel und die Möglichkeit, zur Schule zu gehen, bekommen sie eine Lebensperspektive, die gleichzeitig vom christlichen Glauben geprägt ist. Dadurch werden sie davor bewahrt, ihren Lebensunterhalt durch Kriminalität und Prostitution sichern zu müssen. Inzwischen konnte auch einigen Schulabgängern eine Ausbildung ermöglicht werden.

Um die Kinder nicht aus ihrer Kultur zu reißen, werden sie nicht in einem Kinderheim untergebracht, sondern leben weiterhin in den Hütten ihrer verstorbenen Eltern, wo sie – meist mit Hilfe ihrer Großeltern als Betreuer – ein verantwortliches und geregeltes Leben führen können.
Die Mitglieder des Vereins vergewissern sich immer wieder durch Besuche, dass das Geld auch wirklich dort ankommt, wo es soll: bei den Kindern.

Langsam versuchen wir unsere kenianischen Mitarbeiter mit dem Gedanken „Hilfe zur Selbsthilfe“ vertraut zu machen. Annah hat dazu schon einen Kurs besucht.

Es ist ermutigend zu sehen, wie die Kinder, durch den Tod der Eltern traumatisiert, zu fröhlichen und lebenstüchtigen Jugendlichen heranwachsen. Diese drücken klar aus „wir wollen ohne AIDS leben!“ Durch Gottes Hilfe wird das möglich sein. Etwa 400 Jugendliche haben unser Betreuungsverhältnis verlassen und stehen auf eigenen Füßen im Leben. Immer wieder danken sie für die empfangene Hilfe. Momentan sind 600 Waisen zu versorgen. Wir rechnen mit Gottes und Ihrer Hilfe. Jede Gabe ist willkommen. In Sprüche 14, 32b steht „Wer dem Hilflosen beisteht, der ehrt Gott!“

www.aidswaisenprojekt.de