„Beispielgebend…

... nicht nur beispielhaft war und ist das Leben von Schwester Rose Schwarz.“ Das war die zentrale Aussage von Oberbürgermeister Gerd Maisch beim Festakt zur Verleihung des Bundesverdienstkreuzes am 26. 09. 2014 in Vaihingen an der Enz. Im Namen und  Auftrag unseres Bundespräsidenten, Herrn Gauck, nahm er die Verleihung dieser Auszeichnung an Schw. Rose im Evangelischen Gemeindehaus in Vaihingen an der Enz vor.

Aus diesem außergewöhnlichen Anlass hatten sich Verwandte, Freunde und eine Reihe von Mitschwestern von Schwester Rose sowie die politischen Vertreter der Stadt Vaihingen im voll besetzten, liebevoll dekorierten Saal des Gemeindehauses eingefunden. Dekan Zeyher moderierte den Festakt und freute sich, den Anlass im Gemeindehaus feiern zu können. Musikstücke des Posaunenchors und Chorlieder des Gemischten Chores der Altpietistischen Gemeinschaft Vaihingen setzten der Veranstaltung einen würdigen Rahmen.

Mit warmen und bewegenden Worten skizzierte Susanne Hartrampf in ihrer Laudatio das Leben von Schwester Rose von der Kindheit bis heute. Sie schilderte Ereignisse des beeindruckenden Lebens als Missionarin in Äthiopien und Kenia mit seinen Höhen und Tiefen und der umfangreichen Aufgabe im Aidswaisenprojekt „Neema ya Mungu – durch Gottes Hilfe“ im Ruhestand bis heute. Für dieses Projekt erhielt Schwester Rose jetzt das Bundesverdienstkreuz.

In ihrem Dank nahm Schwester Rose auf das Losungswort aus 1. Mose 24,7 vom Tag ihrer Geburt Bezug: „…der Herr wird seinen Engel vor dir her senden…“ und ließ uns teilnehmen an Wundern in ihrem Leben, bei denen sie Gottes Fürsorge ganz konkret erfahren hatte.

Ganz oder gar nicht – das war das Anliegen von Schwester Rose in ihrem Leben als Christ. Auch mit der Auszeichnung durch das Bundesverdienstkreuz will Schw. Rose Gott die Ehre geben – so ihr Fazit am Ende der Feierstunde.