Beten ist Diakonie

Gemeinsames christliches Leben hat vom frühkirchlichen Mönchtum bis zu den verbindlichen Lebensgemeinschaften unserer Tage in der Tradition der Kirche immer schon großen Nachdruck auf das Gebet gelegt. Die regelmäßigen Stundengebete wie auch das Bemühen um „unablässiges Beten“ den gesamten Tag hindurch (ora et labora) gehören zu den Grundprinzipien jener Gemeinschaften, die durch die Jahrhunderte hindurch der Berufung gefolgt sind, eine jeweils spezifisch geprägte Glaubens-, Lebens- und Dienstgemeinschaft zu verwirklichen. Auch unser Mutterhaus steht in dieser Tradition. Das Beten MITeinander und FÜReinander, das Reden MIT Gott und die FÜRbitte sind elementare Bestandteile, die zum Leben unserer Schwesternschaft gehören. Natürlich gab es Zeiten, in denen der praktische Dienst an unterschiedlichen Einsatzorten, in Pflege, Gemeindearbeit, medizinischer Arbeit, Bildung und äußerer Mission im Vordergrund standen und den Löwenanteil an Zeit und Kraft gefordert haben. Umso mehr nimmt unsere Schwesternschaft nun im vorgerückten Alter genau diese Gelegenheit zum Gebet mit größtem Nachdruck wahr. Mehr Zeit im Ruhestand heißt für sie: Mehr Zeit zum Beten und beten für andere ist eine Form der Diakonie. Rektor Manuel Janz von der Diakonie-Gemeinschaft Puschendorf schreibt dazu im Freundesbrief 1/2014: „Beten ist Handeln. Beten ist eine Form von Diakonie! … Beten ist Diakonie! … Für manche Not, die früher nur durch den Einsatz der Diakonie angegangen wurde, gibt es heute – dank Sozialstaat – diverse Hilfsangebote. Aber in einer Not-Hilfe sind wir Christen durch nichts und niemand zu ersetzen: im Gebet. … Das Gebet ersetzt keine Tat, aber das Gebet ist eine Tat, die durch nichts ersetzt werden kann.“  

Genau darum geht es auch uns im Diakonissen-Mutterhaus St. Chrischona. Wir sehen einen klaren Gebetsauftrag als Teil unseres diakonisch-missionarischen Handelns.

Deshalb laden wir Sie ein, sich mit der eingehefteten Gebetskarte, über unsere Homepage oder per Mail (mitundfuer(at)dmh-chrischona.org) an uns zu wenden. Gerne beten wir für Sie!
Teilen Sie uns Ihr(e) Anliegen mit. Selbstverständlich werden wir Ihre Angaben nur in unseren Gebetskreisen verwenden und ansonsten völlig vertraulich behandeln. Wenn Sie eine Rückmeldung von uns wünschen oder auch Rückfragen unsererseits ermöglichen wollen, teilen Sie uns bitte entsprechend Ihre Kontaktdaten mit. Sie können uns Ihr Anliegen selbstverständlich auch anonym zukommen lassen.

Die Hände, die zum Beten ruhn,
die macht ER stark zu Tat,
und was der Beter Hände tun,
geschieht nach SEINEM Rat.
(Jochen Klepper)

Wir würden uns freuen, MIT Ihnen und FÜR Sie vor Gott einstehen zu können.