Gebet bewegt

Wir beten nicht, um Gott zu informieren –
denn das würde heißen: ER weiß nicht!

Wir beten nicht, um Gott zu motivieren –
denn das würde heißen: ER will nicht!

Wir beten nicht, um Gott zu aktivieren –
denn das würde heißen: ER kann nicht!

Sondern wir beten, weil wir das Gespräch mit dem Vater brauchen und um unseren Willen in seinen Willen zu legen!


— Siegfried Kettling —

„Wir laden Sie dazu ein, uns mit der Gebetskarte Ihre Gebetsanliegen mitzuteilen. Selbstverständlich behandeln wir alle Informationen vertraulich! Ihre Schwesternschaft“

So habe auch ich es mit Erstaunen im ersten Mit & Für gelesen. „Da bin ich gespannt, wie wir das praktisch umsetzen. Im Mutterhaus haben wir ja verschiedene Gebetszeiten. Ich warte einmal ab“, denke ich. Die Anliegen werden in einem Ordner aufbewahrt und sind in einer Schublade im Gebetsraum zugänglich. Verschiedene Schwestern haben, in aller Stille, diese Anliegen vor den Herrn gebracht. Ich will bekennen, dass ich nicht dazu gehört habe. Aber der Herr hat mir keine Ruhe gelassen und hat mir eine Last aufs Herz gelegt, einen Weg zu finden, in Gemeinschaft diese Aufgabe tun zu können.

Daraus sind nun „Karten“ geworden, die jedes Ihrer Anliegen aufnehmen. Wir haben eine feste Gebetszeit bestimmt, am Montagmorgen. Da werden in der Runde die Karten verteilt und für jedes Anliegen gebetet. Ich danke dem Herrn, dass er mir keine Ruhe gelassen hat und dass wir Schwestern uns alle freuen, dass wir für Sie so einen wichtiger Dienst tun können.
Ich bin gespannt und voller Erwartung, wie sich dieser Dienst noch weiter entwickeln wird!

Schwester Marlies Schwab lebt im Feierabend auf St. Chrischona