1  Wesen der Projekt- und Dienstgemeinschaften

Die Projekt- und Dienstgemeinschaften sind kleine Gemeinschaften in jeweils regionaler Nähe – in Deutschland, der Schweiz oder im deutschsprachigen Ausland. Menschen, die an Jesus Christus glauben und sich verbindlich zusammengehörig wissen und als Gemeinschaft das DMH mit seinem geistlichen Auftrag mittragen.

Dabei kann ein gemeinsames diakonisch-missionarisches Projekt der Anstoß zu einer Dienstgemeinschaft sein oder umgekehrt eine Dienstgemeinschaft initiiert ein neues diakonisch-missionarisches Projekt.

Die Gemeinschaften können, aber müssen nicht zusammen wohnen.

„Diakonisch-missionarisch-handeln“ – ist Auftrag und Herzensanliegen eines jeden Gemeinschaftsgliedes.

Der Start einer Projekt- und Dienstgemeinschaft kann mit mindestens 3 Personen erfolgen. Jede Gemeinschaft kann sich einen treffenden Namen geben. (Vergl. Lechaim in Lörrach oder Base Camp in Prenzlau)

Charakter der Gemeinschaften / Focus: Dienstgemeinschaft, Aufgabe, Projekt, Initiative.

Zugehörigkeit zur Gemeinschaft (Team) kann zeitlich begrenzt sein.

Wohnung im regionalen Umfeld der Einzelnen oder als Wohngemeinschaft in einem Haus.

2  Zielgruppe

·       Singles, Ehepaare, Familien, die eine Zelle gemeinschaftlichen Lebens leben möchten. In unterschiedlichen Berufen und Aufgaben. In einem Haus oder in unterschiedlichen Wohnbereichen.

·       Hauptamtliche, die an einem oder an verschiedenen Dienstort/en tätig sind, aber in einer Wohngemeinschaft zusammen wohnen.

·       Hauptamtliche, die an unterschiedlichen Orten wohnen und ihren jeweiligen Dienstbereich haben, aber sich als Dienstgemeinschaft regelmäßig treffen.

3  Gemeinsamer Dienst und gemeinsames Leben

Das gemeinsame Leben der Projekt- und Dienstgemeinschaften wird unterschiedlich, je nach Gemeinschaft sein. Trotzdem sollen auch hier die vier Prinzipien der DMH-Gemeinschaften erkennbar sein:
1. Miteinander beten
2. Miteinander Bibel teilen
3. Miteinander Leben teilen
4. Miteinander diakonisch-missionarisch -handeln

4  Aufgaben

Jede Gemeinschaft hat eine spezielle „diakonisch-missionarische“ Aufgabe. Diese sollte in Zusammenarbeit mit einer christlichen Gemeinde vor Ort durchgeführt werden.

5       Finanzielle Regelungen

·       Finanzielle Eigenständigkeit jedes Mitglieds

·       Beitrag für Gemeinschaftskasse je nach Ordnung der Gemeinschaft

6  Struktur und Einbindung in DMH

·       Eine Gemeinschaft kann als „Projekt- und Dienstgemeinschaft“ aufgenommen werden, wenn ein Antrag auf Aufnahme von mindestens drei Mitglieder gestellt wird.

·       Alle Mitglieder einer „Projekt- und Dienstgemeinschaft“ sind auch im Trägerkreis des DMH

·       Jede Gemeinschaft benennt (wählt) eine/n Sprecher/in

·       Alle Projekt- und Dienstgemeinschaften zusammen wählen/benennen aus ihrer Mitte den/die Sprecher/in und Stellvertreter der Projekt- und Dienstgruppen im Gemeinschaftsrat des DMH.

·       Über den Gemeinschaftsrat sind die Projekt- und Dienstgemeinschaften mit verantwortlich für das Leben und Wirken des DMH.

7  Verschiedene Formen

7.1  Bereits im DMH vorhanden:

-       Lechaim Lörrach e.V. (Pflegekinder und Mittagstisch)

-       Lechaim Rheinfelden (Pflegekinder)

-       Base Camp, Prenzlau ( Lebenshaus, Flüchtlinge)

7.2  Geplant im DMH:

-       Leitungsteam Mehrgenerationen-Wohnpark auf St. Chrischona

 

7.3  Vision

Viele kleine diakonisch-missionarische Initiativen, Projekte in den Städten und Dörfern unserer Länder. Verbunden jeweils mit der örtlichen Gemeinde. Geleitet jeweils von einem Team, das als Dienstgemeinschaft je nach Möglichkeit nach den vier Prinzipien der DMH-Gemeinschaften lebt und wirkt.